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Muskoskelettale Roboter von Clone Robotics als Alternative zu „steifen“ Robotern

Humanoide Roboter von Tesla, Figure.AI oder Boston Dynamics erhalten gerade all die Aufmerksamkeit der Experten und interessierten Öffentlichkeit, und die Fortschritte sind beeindruckend. Doch sie haben eines gemeinsam: sie sind alle recht steife Roboter, deren 300 bis mehr als eintausend Bestandteile viele Elektromotoren, Kabeln oder hydraulische Ventile sie bewegen. Dabei stellen sie gewisse Herausforderungen an die Sicherheit und Zuverlässigkeit dar, denn niemand will mit solch einem Roboter zusammenstoßen oder eingeklemmt werden, oder schon wieder einen Teil reparieren müssen.

Doch es gibt auch andere Ansätze um Roboter zu bewegen, und das versucht Clone Robotics aus Breslau (Wroclaw) in Polen. Das junge Unternehmen entwickelt einen sogenannten muskoskelettalen Roboter, der aus hunderten Schläuchen besteht. Anastasiia Nosova gelang es den Mitgründer und CEO von Clone Robotics, Dahanush Radhakrishnan, zu einem Interview zu kriegen und über die Technologie und die Ziele zu sprechen. Im ersten Video erläutert sie direkt, wie die Technologie funktioniert und das Unternehmen gegründet wurde. Im zweiten spricht dann Dahanush über die Firma, den stand der Dinge und die Ziele.

Bei muskoskelettalen Robotern wird der menschliche Körper und wie Muskel, Sehnen, Bänder und Gelenke miteinander arbeiten, als Vorbild genommen. So wird der künstliche McKibben Muskel eingesetzt, der im Prinzip ein Schlauch in einem Drahtgeflecht ist und in den Luft oder Flüssigkeit gepumpt wird. Wird diese(s) eingepumpt, bläht sich der Schlauch auf und das Drahtgeflecht verkürzt dabei die Länge des Schlauchs. Damit können hohe Kräfte sehr rasch und auch sehr langsam sehr präzise übertragen werden.

Aber sieh dir doch die beiden Videos an.

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